Die roomz JAGS Vöslau sind zum ersten Mal Tabellenführer!

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druck.at verlängert Kooperation mit der HLA bis 2028!

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 Spyros Balomenos übernimmt den Trainerposten beim ALPLA HC Hard

Spyros Balomenos übernimmt den Trainerposten beim ALPLA HC Hard

Der ALPLA HC Hard hat die Weichen für die Zukunft gestellt und präsentiert mit Spyros Balomenos seinen neuen Cheftrainer ab der Saison 2026/27. Der 47-jährige Grieche soll mit seiner internationalen Erfahrung sowie seiner umfassenden Kenntnis der HLA MEISTERLIGA neue Impulse für die sportliche Entwicklung des Vereins setzen.

Als 1,95 Meter großer Rückraumspieler stand der gebürtige Athener in sechs verschiedenen Ländern unter Vertrag und sammelte unter anderem auch Erfahrung in der starken deutschen Bundesliga. In der HLA MEISTERLIGA lief er unter anderem für Union Leoben und Sparkasse Schwaz Handball Tirol auf. Zudem absolvierte er rund 150 Länderspiele für die griechische Nationalmannschaft. Seit 2019 ist Balomenos als Trainer tätig. Seine Coaching-Laufbahn begann er bei AEK Athen, wo er 2021 als Teil des Trainerteams den EHF European Cup gewinnen konnte. Anschließend führte ihn sein Weg erneut nach Österreich: Zunächst übernahm er das Traineramt bei den roomz JAGS Vöslau, ehe er 2024 Cheftrainer der HSG Holding Graz wurde.

 

Spyros Balomenos blickt mit Vorfreude auf seine Zeit in Hard: „Ich kenne Hard seit vielen Jahren, sowohl als Spieler als auch als gegnerischer Trainer, zunächst in Vöslau und in den letzten Jahren in Graz. Ich hatte immer großen Respekt vor dem Verein und der Gemeinschaft in Hard. Es war stets etwas Besonderes und eine große Herausforderung, gegen Hard zu spielen. Hard hat klare Ziele im Kampf um die Meisterschaft und den Ehrgeiz, Titel zu gewinnen. Das gibt mir eine enorme Motivation. Es ist ein Verein mit Vision, Philosophie und hohen Ansprüchen. Für mich ist es eine große Ehre und Verantwortung, Trainer der Roten Teufel zu sein und ich möchte mich bei der Vereinsführung von Hard herzlich für die Chance und das Vertrauen bedanken, die sie mir entgegengebracht haben.“

 

Der Vorstand des ALPLA HC Hard zeigt sich erfreut, mit Balomenos einen ambitionierten Trainer präsentieren zu können: „Der Vorstand des ALPLA HC Hard freut sich, nach einem langen und intensiven Auswahlverfahren mit Spyros Balomenos einen Trainer verpflichten zu können, der die Liga kennt und sowohl national als auch international Erfahrung, sowohl als Spieler als auch als Trainer, gesammelt hat. Durch seine bisherigen Stationen bringt er wertvolle Perspektiven und Impulse für die zukünftige sportliche Entwicklung mit. Der ALPLA HC Hard ist überzeugt, mit Spyros Balomenos eine hervorragende Lösung gefunden zu haben, um den eingeschlagenen sportlichen Weg des Vereins fortzusetzen und weiterzuentwickeln, und freut sich auf die Zusammenarbeit. Vorerst liegt aber der volle Fokus auf der restlichen Saison und wir sind froh, bereits vorzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt zu haben.“

fenster.com Köpfe der Woche zum Weltfrauentag: Sandra Haus

fenster.com Köpfe der Woche zum Weltfrauentag: Sandra Haus

Anlässlich des Weltfrauentags stellen wir Frauen vor, die den Handball auf unterschiedliche Weise mitgestalten – sowohl im sportlichen Umfeld als auch durch Engagement abseits des Spielfelds.

Sandra Haus verfolgt den Sport mit großer Begeisterung und unterstützt als Geschäftsführerin von ArkPort bewusst die Next Generation im Handball. Für sie stehen Teamgeist, Disziplin und Nachwuchsarbeit im Mittelpunkt – gleichzeitig betont sie, wie wichtig Sichtbarkeit und echte Chancen für Frauen sind, um Gleichstellung im Sport weiter voranzubringen.

Welche Rolle spielt Handball aktuell in deinem Leben?

Handball ist für mich im Moment vor allem ein Blick in die Zukunft.
Wir unterstützen mit ArkPort bewusst die Next Generation, weil genau dort sichtbar wird, wie sich ein Sport, und eigentlich auch eine Gesellschaft, weiterentwickelt.

Mich fasziniert, wie diszipliniert und ernsthaft junge Spielerinnen und Spieler arbeiten. Das erinnert mich sehr an Unternehmertum: Talent allein reicht nie. Entscheidend ist, ob jemand bereit ist, langfristig dranzubleiben.

Und ganz ehrlich: Sport zeigt oft klarer als Wirtschaft, was wirklich zählt: Teamgeist, Verantwortung und auch der Mut, einmal zu scheitern. Und das Wichtigste: danach wieder aufzustehen!

 

Wie bist du das erste Mal mit Handball in Verbindung gekommen?

Über ein Sport-Businessnetzwerk. Dort habe ich erste Einblicke in den Handball bekommen und bin neugierig geworden.

Kurz darauf folgte eine Einladung nach Bregenz und ich durfte gleich beim Derby Bregenz gegen Hard dabei sein. Wer dieses Spiel einmal live erlebt hat, versteht sofort, warum Handball so viele Menschen begeistert.

Mich hat vor allem die unglaubliche Geschwindigkeit des Spiels beeindruckt und gleichzeitig die Tapferkeit der Spieler. Da wird gefightet, aufgestanden und weitergespielt. Anders als beim Fußball gibt es kaum Zeit zum Lamentieren. Das Spiel läuft einfach weiter.

Ich habe sofort Feuer für diese Sportart gefangen.

 

Wie nimmst du die Geschlechterverteilung im Handball wahr – auf und abseits des Spielfelds?

Die Athletinnen stehen den Männern in Sachen Einsatz, Professionalität und Leidenschaft in nichts nach.

Spannender wird es für mich abseits des Spielfelds. Dort sieht man noch immer, dass viele Führungs- und Entscheidungspositionen stark männlich geprägt sind. Das ist übrigens kein Handball-Thema, das ist ein generelles Gesellschaftsthema.

Aber genau deshalb finde ich Sport so interessant: Er kann schneller Veränderungen zeigen als viele andere Bereiche.

 

Inwiefern bist du im Handball schon mit Klischees oder festgefahrenen Rollenbildern konfrontiert worden?

Klischees begegnen einem überall. Im Sport genauso wie in der Wirtschaft.

Als Frau in der Energie- und Baubranche kenne ich das ohnehin gut. Da passiert es schon einmal, dass jemand überrascht ist, wenn man nicht nur über Marketing spricht, sondern auch über Statik, Finanzierung oder Projektentwicklung.

Im Sport ist es ähnlich: Es gibt manchmal noch diese unterschwellige Erwartung, dass Frauen eher „unterstützen“ als „führen“.

Ich persönlich finde: Die beste Methode, Klischees zu verändern, ist nicht nur darüber zu diskutieren, sondern sie einfach zu widerlegen.

 

Welche konkreten Schritte könnten deiner Meinung nach dazu beitragen, Vielfalt und Gleichstellung im Handball nachhaltig zu fördern?

Ich glaube, es braucht drei Dinge:

Erstens: Sichtbarkeit.
Wenn junge Spielerinnen sehen, dass Frauen auch Trainerinnen, Managerinnen oder Entscheidungsträgerinnen sein können, verändert das automatisch die Einstellung.

Zweitens: Verantwortung.
Nicht nur Symbolrollen, sondern echte Einflussmöglichkeiten in Vereinen, Verbänden und Projekten.

Und drittens: Nachwuchsarbeit.

Nachwuchsarbeit ist auch Gleichstellungsarbeit. Genau deshalb engagieren wir uns auch bei der Next Generation. Wer früh lernt, dass Leistung, Respekt und Teamgeist wichtiger sind als Geschlecht, trägt diese Haltung später automatisch weiter. Denn Leistung kennt kein Geschlecht, im Sport genauso wenig wie im Business.

Am Ende ist Sport vielleicht einer der besten Orte, um Gleichstellung ganz praktisch zu leben.

Louis Mönch verlässt Bregenz Handball nach Saisonende aus privaten und persönlichen Gründen 

Louis Mönch verlässt Bregenz Handball nach Saisonende aus privaten und persönlichen Gründen 

Bregenz Handball informiert darüber, dass Louis Mönch den Verein nach Abschluss der laufenden Saison verlassen wird. Louis will aus privaten und persönlichen Gründen in seine Heimat zurückkehren. 

Sportliche Gründe, haben für die Entscheidung keine Rolle gespielt. Louis Mönch wird sich dem deutschen Club HC Oppenweiler/Backnang anschließen. Der Verein befindet sich aktuell im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. deutschen Bundesliga Sportlich spielt Louis bei Bregenz Handball eine herausragende Saison, zählt zu den dominierenden Spielern der Liga und führt aktuell die Torschützenliste an. 

Statement Louis Mönch 

„Diese Entscheidung zu treffen, fällt mir unglaublich schwer. Ich habe mich bei Bregenz Handball von Anfang an sehr wohlgefühlt und bin sehr dankbar für die Chance, die ich hier bekommen habe. Gleichzeitig gibt es im Leben manchmal Situationen, in denen private und persönliche Themen Vorrang haben. Ich bin dem Verein, der Mannschaft und dem gesamten Umfeld sehr dankbar dafür, wie viel Verständnis und Unterstützung ich in dieser Phase erfahren habe und freue mich jetzt auf die letzten gemeinsamen Monate.“ 

Statement Bregenz Handball 

„Louis hat uns seine Situation sehr offen geschildert. Natürlich hätten wir ihn sportlich wie menschlich sehr gerne weiter bei uns gehabt. Aber es gibt Momente im Leben, in denen andere Dinge wichtiger sind als der Sport – und das respektieren wir selbstverständlich. Entscheidend ist jetzt, dass wir als Verein und Mannschaft weiterhin geschlossen auftreten und gemeinsam alles daransetzen, Louis eine erfolgreiche restliche Saison und einen würdigen Abschied in Bregenz zu ermöglichen.“ 

Louis Mönch hat sich seit seinem Wechsel nicht nur sportlich, sondern auch menschlich hervorragend in den Verein eingebracht. Bregenz Handball bedankt sich bereits jetzt für seinen Einsatz, seine Professionalität und seine Identifikation mit dem Verein und ist überzeugt, dass die verbleibenden Monate gemeinsam noch erfolgreich gestaltet werden können. 

Der Verein bittet gleichzeitig darum, die privaten Hintergründe zu respektieren. 

Gemeinsam in die finale Saisonphase 

Für Mannschaft, Verein und Fans gilt nun umso mehr: Zusammenhalt zeigen, die verbleibende Saison gemeinsam erfolgreich gestalten und Louis Mönch einen Abschied ermöglichen, der seiner Bedeutung für das Team gerecht wird. 

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