fenster.com Köpfe der Woche zum Weltfrauentag: Andrea Mühleder

fenster.com Köpfe der Woche zum Weltfrauentag: Andrea Mühleder

Zum Internationalen Frauentag rücken wir Frauen in den Fokus, die den Handball auf unterschiedliche Weise mitprägen – sei es direkt im sportlichen Umfeld oder durch starke Partnerschaften abseits des Spielfelds.

Andrea Mühleder, Marketingleiterin bei JYSK, blickt heute als interessierte Zuseherin auf den Handball. Über die traditionsreiche Verbundenheit der dänischen JYSK-Zentrale mit dem Handball ist sie dem Sport wieder nähergekommen und weiß, warum Sichtbarkeit und echte Entwicklungsmöglichkeiten entscheidend für mehr Vielfalt und Gleichstellung im Sport sind.

 

Welche Rolle spielt Handball aktuell in deinem Leben?

Andrea: Handball begleitet mich derzeit vor allem als interessierte Zuseherin. Ich verfolge das Geschehen mit Neugier, auch wenn ich selbst nicht aktiv spiele.

 

Wie bist du das erste Mal mit Handball in Verbindung gekommen?

Andrea: Mein erster Kontakt war im Volksschulalter, als ich verschiedene Ballsportarten ausprobiert habe. Meine Lehrerin meinte damals, Ballsport sei „nichts für mich“ – und das wollte ich nicht einfach so stehen lassen. Beim Handball musste ich ihr dann aber doch recht geben, denn ich habe es schnell wieder gelassen. Heute bin ich über JYSK wieder näher dran, da unsere dänische Zentrale traditionell stark im Handball verwurzelt ist.

 

Wie nimmst du die Geschlechterverteilung im Handball wahr? 

Andrea: Ich verfolge Handball nicht intensiv genug, um eine fundierte Einschätzung abzugeben. Mein Eindruck ist jedoch ähnlich wie in vielen anderen Teamsportarten: Männliche Bewerbe sind medial präsenter. Abseits des Spielfelds wirkt Handball für mich aber wie ein familiäres, sehr gemischtes Umfeld, in dem sich Menschen aller Geschlechter gleichermaßen wohlfühlen.

 

Inwiefern bist du im Handball schon mit Klischees oder festgefahrenen Rollenbildern konfrontiert worden?

Andrea: Da ich nur wenige direkte Berührungspunkte mit dem aktiven Handballbetrieb habe, bin ich persönlich bisher nicht bewusst mit Klischees oder Rollenbildern in Kontakt gekommen.

 

Welche konkreten Schritte könnten deiner Meinung nach dazu beitragen, Vielfalt und Gleichstellung im Handball nachhaltig zu fördern? 

Andrea: Als Sponsorin bin ich nicht tief genug im sportlichen Alltag, um konkrete Maßnahmen vorzuschlagen. Aus anderen Branchen und Sportarten weiß ich jedoch, wie wichtig es ist, allen Talenten Sichtbarkeit und Raum zu geben – und zwar kontinuierlich, nicht nur zu symbolischen Anlässen wie dem Internationalen Frauentag. Je vielfältiger ein Sport nach außen auftritt, desto eher fühlen sich auch vielfältige Talente angesprochen, ihn auszuüben. Entscheidend ist dann, ihnen echte Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten: unabhängig vom Geschlecht.

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