Der erste MEHR LEBEN HNDBL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe ist Geschichte. Vergangenen Freitag fand in der Sport Arena Wien das große Finale vor knapp 1000 Zusehern statt. Wie hast du die Stimmung in der Halle erlebt?
Christoph Edelmüller: "Ich habe die Stimmung – so wie wohl alle anderen in der Halle – als extrem positiv wahrgenommen. Es war ein echtes Handballfest, vor allem ein sehr jugendliches Fest mit vielen jungen Menschen. Unser Ziel, Menschen über die klassische Hardcore-Handball-Community hinaus anzusprechen, haben wir absolut erreicht und konnten neue Zielgruppen ansprechen. Wir haben Menschen in die Halle gebracht, die das Event klar als das wahrgenommen haben, was es auch war: Nämlich als Veranstaltung mit starkem Entertainment-Charakter. Der Vibe und die Atmosphäre in der Halle waren bei den Spielen, zwischen den Spielen und natürlich auch im Anschluss bei der Player's Party sehr positiv. Diese Kombination war etwas ganz Besonderes und vielleicht wohl in dieser Form einzigartig im österreichischen Handball."
Der Bewerb setzte neben dem sportlichen Geschehen stark auf Entertainment: Wie wichtig ist dieser Mix aus Handball, Show und Emotionen für das Produkt?
Christoph Edelmüller: "Dieser Mix ist absolut unerlässlich und war eine der zentralen Grundlagen für dieses Format. Wir wollten auf höchstem sportlichem Niveau agieren und die Essenzen des Handballs – Dynamik, Spannung und Emotion – noch stärker hervorheben. Dabei war uns wichtig, nicht direkt in das Spielgeschehen einzugreifen, sondern es zu verdichten: kürzere Spielabschnitte, in denen jeder Abschnitt zählt, sowie die fixe Implementierung des Siebenmeterwerfens als Duell. Das ist aus meiner Sicht extrem gut gelungen. Auf der anderen Seite, und das sagt auch schon der Name HNDBL3BEAT, steht ‚Beat' sowohl für Puls und Herzschlag im sportlichen Sinn als auch für Emotion und den musikalischen Beat. Der Entertainment-Part war für uns enorm wichtig, um Menschen in die Halle zu bringen, die primär wegen der Atmosphäre, des Rahmenprogramms, der Show-Elemente und des coolen Gesamtpakets in einer tollen Halle kommen und dabei gleichzeitig Handball erleben. Diese Symbiose aus Sport auf höchstem Niveau und Entertainment war für uns extrem wichtig und sie hat hier hervorragend funktioniert."
Mit dem MEHR LEBEN HNDBL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe wollte man eine neue Zielgruppen ansprechen - glaubst du ist dieses Format genau der richtige Weg dafür?
Christoph Edelmüller: "Es ist ein möglicher Weg, sicher nicht der einzige. In der Vorrunde, so ehrlich wollen wir sein, ist es auch nicht überall gelungen, über die klassische Handball-Community hinaus zu aktivieren. Beim Final-Event hingegen ist uns das sehr gut gelungen, Menschen in die Halle zu bringen, die selten oder sogar noch nie bei einem Handballspiel waren. Genau das war unser Ziel und auch in diesem Punkt ist unsere Strategie voll aufgegangen."
Mit dem HLA BUSINESS ABEND am Vortag und dem FINN'S FUTURE CUP powered by Finanzfuchsgruppe am Samstag war ja das Final-Event des MEHЯ LEBEN HNBDL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe in zwei weitere Events eingebettet?
Christoph Edelmüller: "Das hat für uns eine zentrale Bedeutung in der Strategie, denn uns war von Anfang an wichtig, dass wir eine Trilogie aus Business, Spitzensport und Nachwuchs herstellen. Das ist über diese die Tage hinweg herausragend gut gelungen, sodass für alle - von unseren Partnern bis zum Nachwuchs - etwas dabei war. Und mit der Players Party am Freitag Abend waren es ja eigentlich vier Elemente, die sich perfekt aneinander gereiht und ergänzt haben. Zudem passte dieser Aspekt, ein umfassendes Programm anzubieten, sehr gut zum Credo unseres Partners, der Finanzfuchsgruppe. Nämlich: MEHR LEBEN. Insofern war auch das ein wichtiger Baustein und wir sehen diese Tage eigentlich als ein Gesamtevent mit unterschiedlichen Teilabschnitten."
Mit der Finanzfuchsgruppe als Hauptsponsor hatte das Event einen starken Partner an der Seite: Welche Bedeutung hatte dieses Engagement für die Umsetzung und Qualität der Veranstaltung?
Christoph Edelmüller: "Ich kann zum Glück sagen, dass wir ausschließlich großartige Partner haben. Und die Finanzfuchsgruppe reiht sich hier nahtlos ein. Die Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen und Monaten war wirklich hervorragend und von sehr viel positiver Energie sowie dem gemeinsamen Willen geprägt, etwas Besonderes zu gestalten. Bei vielen Themen waren wir uns sofort einig und haben sehr schnell auch ungewöhnliche und neue Zugänge gefunden. Das war entscheidend, um dem Bewerb vor Ort genau dieses Gefühl zu geben, dass er lässig, cool und anders ist. Mein Eindruck in der Halle war, dass genau dieser Spirit auch beim Publikum angekommen ist und die Atmosphäre besonders gemacht hat. Und aus Sicht der Klubs war der Siegerscheck natürlich ein zusätzliches Highlight, das sehr gut aufgenommen wurde.
Die Zusammenarbeit mit Christian Mattasits und seinem Team war wirklich herausragend. Zudem bringt die Finanzfuchsgruppe im Social-Media-Bereich eine enorme Power mit und unsere jeweiligen Agenturen, Follow (der Finanzfuchsgruppe) und die creAgency (auf HLA-Seite), haben hier hervorragend zusammen gearbeitet. Das war ein enorm wichtiger Baustein, um noch stärker neue Zielgruppen anzusprechen.
Das hat man auch bei der Player's Party mit dem Top-DJ Flip Capella sowie mit den Finanzfuchs-Testimonials Ivona Dadic und Andreas Ernhofer, die die Siegerehrung übernommen haben, deutlich gesehen. Sie haben sowohl das Final-Event als auch den gesamten Bewerb spürbar aufgewertet. Das macht definitiv Lust auf mehr. Nun werden wir gemeinsam überlegen, wie wir die Zusammenarbeit und den Bewerb in Zukunft weiterentwickeln und fortsetzen können."
Christian Mattasits (CEO Finanzfuchsgruppe), beim Final-Event vor Ort: "Man hat das Gefühl, dass hier 18 Stunden lang durchgehend Höchstleistung geboten wird. Die Emotionen sind enorm, die Teams sind mit voller Leidenschaft dabei, und alles bewegt sich auf einem beeindruckend hohen sportlichen Niveau. Solche Formate braucht es meiner Meinung nach viel öfter im Sport, weil sie den Sport für die Menschen spürbar näher und erlebbarer machen. Gerade auch für jene, die bisher wenig Berührung mit Handball hatten – und genau das war ja die Idee: neue Zielgruppen zu erreichen. Ich finde, das gelingt hier auf hervorragende Weise. Und darauf bin ich natürlich sehr stolz."