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16.09.2026
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Kopf der Woche

Jonas Riecke

Unser Kopf der Woche ist Jonas Riecke.

Der 21-Jährige Linkshänder ist seit dieser Saison bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol und wurde im zweiten Saisonspiel zum Spieler des Spiels gewählt. Die Mannschaft hat in bereits in zwei Spielen zwei Siege einholen können – mussten aber beide Male sehr hart dafür kämpfen und Rückstände aufholen. Riecke kommt vom deutschen Bundesligisten MT Melsungen nach Österreich und hat sich bereits gut eingelebt.

 

1. Jonas, du bist im Sommer nach Österreich gewechselt und bist im zweiten Saisonspiel direkt Spieler des Spiels geworden. Wie fühlt sich das an?

Das fühlt sich natürlich richtig gut an und darüber freut man sich sehr. Gerade nach einem Vereinswechsel muss man sich erst an neue Abläufe und Spielstrukturen gewöhnen und in die Mannschaft hineinfinden. Von daher war es für mich natürlich ein schöner Moment. Ich hatte eine lange Spielzeit und bin mit zunehmender Dauer immer besser ins Spiel gekommen. Dass es am Ende so gut funktioniert hat, freut mich natürlich sehr.

2. In zwei Spielen direkt zwei Siege – beide waren aber sehr hart erkämpft mit Aufholjagd und viel Kampfgeist. Was sagen diese Spiele über die Mentalität in eurer Mannschaft aus?

Das macht es natürlich nicht leichter, wenn man nicht gut ins Spiel kommt und zunächst einem Rückstand hinterherläuft. Trotzdem haben wir in beiden Spielen an unserem Spiel festgehalten und sind fokussiert geblieben, Aufgeben war zu keiner Zeit eine Option für uns. In der zweiten Halbzeit sind wir mehr und mehr im Spiel angekommen und dann geht es eigentlich nur noch darum, das positive Ziel vor Augen zu behalten und weiterzumachen. Ich glaube, dass wir uns als Mannschaft im Spielverlauf sowohl in der Abwehr als auch im Angriff immer weiter gesteigert haben und genau das haben die beiden Spiele gezeigt.

3. Du kommst von der MT Melsungen, einem deutschen Bundesligisten, nach Österreich. Wie fühlst du dich in der Mannschaft und wie gefällt es dir in Tirol?

Ich fühle mich hier sehr wohl. Die Mannschaft hat mich von Anfang an super aufgenommen, alle sind sehr offen, nett und hilfsbereit, was den Einstieg natürlich leichter gemacht hat. Auch Tirol gefällt mir richtig gut. Auf die kommende „Skisaison“ freue ich mich jetzt schon – von hier aus ist es einfach viel leichter, auch mal einen freien Tag in den Bergen zum Skifahren zu verbringen. Aber auch im Sommer gibt es hier natürlich einiges zu machen. Ich bin in meiner freien Zeit zum Beispiel gerne am Achensee. Die Gegend und der See sind einfach superschön. Deshalb passt es für mich auch abseits vom Handball richtig gut.

4. Am Freitag geht es zu Hause weiter gegen die HSG XeNTIS Lipizzanerheimat. Was erwartest du dir vom nächsten Heimspiel?

Die Liga ist für mich noch neu, deshalb fällt es mir schwer, den Gegner nach den ersten Spielen schon richtig einzuordnen. Wir wollen uns aber unabhängig davon weiterentwickeln und vor allem unser Tempospiel weiter forcieren und den Ball noch etwas besser laufen lassen. Ich freue mich auf Freitag und hoffe, dass wir die positive Mentalität aus den ersten beiden Spielen mitnehmen und vor den eigenen Zuschauern ein gutes Spiel zeigen.