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Seit dem 13. Januar 2022 ist die Handball Europameisterschaft in vollem Gange. Dabei treten 24 Mannschaften im großen Wettbewerb gegeneinander an. Die EM ist nicht nur dafür da, um den Europameister zu küren, sondern dient auch als Eintrittskarte in die Weltmeisterschaft, die das nächste Mal 2023 in Schweden und Polen ausgetragen wird. Beide Wettkämpfe finden alle zwei Jahre statt und halten Handball-Fans in Atem. Gastgeber dürfen sich in diesem Jahr sowohl Ungarn als auch die Slowakei nennen. Der derzeitige Titelträger ist Spanien, dies könnte sich in diesem Jahr allerdings wieder ändern. Es gibt einige Big Player bei dem Event, die alle guten Chancen auf den Sieg haben. Und bereits die ersten Spiele zeigen, wer dabei die Oberhand besitzt. Wir sehen uns einige der großen Favoriten im Detail an!

Bild-Info: Zur großen Handball EM werden derzeit wieder die besten europäischen Teams auf das Spielfeld gebeten.

Spanien: Der Titelträger
Die spanische Nationalmannschaft konnte sich bei der letzten Europameisterschaft beweisen und den Titel für sich gewinnen. Deshalb sind die Spanier natürlich auch in dieser Runde besonders gefragt. Damit nicht genug, hat das Team mit dem letzten Sieg bereits den zweiten Titel in Folge geholt, denn auch bei der EM 2018 stand es auf dem höchsten Platz des Siegertreppchens. Diese Siegesserie könnte jedoch in diesem Jahr enden. Obwohl bisher erst wenige Spiele ausgetragen wurden, haben die Spanier allerdings schon einen leichten Rückstand einstecken müssen. Bei der zweiten Hauptrunde stehen sie derzeit hinter Norwegen und Schweden auf dem dritten Platz und liegen punktemäßig zurück. Trotzdem kann sich weiterhin alles ändern.

Deutschland: Am absteigenden Ast
Das deutsche Handball-Nationalteam zählt zu den besten der Welt. Bereits acht Mal wurden die Deutschen Weltmeister, und auch bei der Europameisterschaft konnten sie sich bereits zwei Titel holen. Diese liegen jedoch ein bisschen zurück: So konnte man lediglich 2004 und 2016 das große Finale gewinnen. Und auch derzeit macht das Team keine besonders gute Figur. In der Gruppe D befand sich die Nationalmannschaft noch an erster Stelle, wurde jedoch auch mit schwächeren Teams zusammengewürfelt. In der zweiten Hauptrunde zeichnete sich dementsprechend ein anderes Bild ab. Derzeit steht Deutschland unter dem spanischen Team auf Tabellenplatz vier von fünf und muss mit einer negativen Tordifferenz weiterspielen. Noch ist jedoch vieles möglich.

Frankreich: Dreifach-Gewinner
Statistisch betrachtet, sind die Franzosen noch besser aufgestellt. Sie konnten bereits dreimal die EM gewinnen und sich damit als eines der besten europäischen Teams etablieren. Europameister wurde die Nationalmannschaft 2006, 2010 und 2014. Dazu gab es sechs Weltmeistertitel und drei Olympiasiege. Erst 2020 konnte Frankreich das letzte Mal die Goldmedaille mit nach Hause nehmen. In der Gruppenphase der derzeitigen Saison machte das Team eine besonders gute Figur und führte die Gruppe C mit enormem Vorsprung an. Danach trat das Team in der zweiten Hauptrunde an, in der es bisher auf den zweiten Platz der Tabelle geschafft hat, nur übertroffen von Dänemark. Die Chancen stehen also gut dafür, dass die Franzosen auch in diesem Jahr auf dem Siegertreppchen stehen dürfen.

Dänemark: Auf der Überholspur
Das dänische Team konnte sich bereits in zahlreichen Wettbewerben beweisen. Bei der EM 2008 und 2012 wurde das europäische Team zum Meister gekürt und auch in dieser Saison geben die Dänen wieder richtig Gas. In der Gruppenphase führte Dänemark die Gruppe A an und zeigte mit einem enormen Vorsprung in der Tordifferenz aus welchem Holz sie geschnitzt sind. In der ersten Hauptrunde setzten sie sich ebenfalls durch und stellten sich direkt an die Spitze. Die zweite Hauptrunde trübte den Erfolg jedoch ein wenig: Zwar trat das Team darin nicht an, gemessen an der Tordifferenz machten Schweden und Norwegen jedoch eine bessere Figur. Dass sich diese Teams bald am Spielfeld begegnen werden, ist also abzusehen. Es wird ein spannender Wettkampf!

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Caption: Spannende Manöver und aufregende Matches erwarten Zuschauer im Handball.

Diese Teams sollte man im Auge behalten
Abgesehen von den Big Players, die derzeit ihr Können unter Beweis stellen, gibt es auch einige Teams, die viele Fans nicht auf dem Schirm haben, obwohl sie es eigentlich verdient hätten. Dabei sticht vor allem das schwedische Team hervor, das als Rekordhalter für die meisten EM-Titel mit vier Siegen an die Spitze geht. Diese Titel liegen allerdings schon lange zurück: EM-Gewinner wurde das schwedische Team nämlich 1994, 1998, 2000 und 2002. In den letzten zwei Jahrzehnten wurde die Leistung des Handballteams allerdings schlechter und die Erwartungen sanken. Diese Saison sieht jedoch wieder vielversprechend für die Nationalmannschaft aus, denn derzeit befindet sich das schwedische Team unter den Top-Favoriten. Die russische Nationalmannschaft wurde ebenfalls als interessanter Anwärter betrachtet, konnte sich bisher jedoch kaum durchsetzen. Dasselbe gilt für das österreichische Team, das als vielversprechender Underdog an den Start ging, es dabei allerdings nicht in die Hauptrunden schaffen konnte.

Derzeit ist allerdings noch vieles offen. Die Teams innerhalb unterschiedlicher Gruppen und Runden miteinander zu vergleichen, ist nämlich nicht immer aussagekräftig, da einige Teams gegen leichtere Gegner antreten müssen als andere. Eine komplexere Expertenanalyse auf die Gewinnchancen für das Finale können bei Wettanbietern gefunden werden. Plattformen wie 888 setzen auf Sportexperten, die die Chancen von jedem Team individuell berechnen und die akkuratesten Quoten für ihre Handballwetten im Kurzzeit- und Langzeitformat festlegen. Fans können auf viele der einzelnen Matches setzen, finden aber auch Langzeitwetten, die das Finale der gesamten Europameisterschaft vorhersagen. Natürlich werden die Quoten mit jedem Spieltag erneuert und abgestimmt.

Die Handball-EM 2022 hat Fahrt aufgenommen und bietet spannende Wettkämpfe für Sportfans. Derzeit sind noch einige Big Player im Rennen um die große Trophäe. Wer sich beim Finale gegenüberstehen wird, bleibt also abzuwarten!

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