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Im Rennen um Rang eins in der ZTE HLA MEISTERLIGA Abstiegsrunde konnte Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Mittwochabend einen Heimsieg einfahren. Die Adler gewannen am 4. Spieltag mit 35:28 (19:17) gegen die HSG XeNTiS Bärnbach/Köflach.

Sparkasse Schwaz Handball Tirol ist die Revanche für die Auswärtsniederlage zum Auftakt der Abstiegsrunde in der Steiermark gelungen. Allerdings war es lange Zeit ein harter Kampf in der Osthalle; am Ende wurde es aber doch noch ein klarer Heimerfolg für die Adler, die damit zum dritten Mal in Serie jubeln durften – und somit aktuell bei zwölf Punkten stehen. Der Gewinn der Abstiegsrunde ist damit greifbar. Am Samstag wartet die vorletzte Partie, das schwierige Gastspiel beim punktgleichen roomz JAGS Vöslau (Beginn 19.00 Uhr).

Die erste Halbzeit gehörte klar den Offensivreihen, beide Teams hatten in der Deckung ihre liebe Not. So landete in der Anfangsphase mehr oder weniger jeder Wurf in den beiden Toren, es gelang zunächst keiner Seite, sich einen Vorteil zu erarbeiten. Petar Medic traf zum 5:4, der gebürtige Tiroler Marko Dobric, Kreisläufer in Diensten der HSG XeNTiS Bärnbach/Köflach, glich zum 5:5 aus (8.). Ein weiterer Ex-Handball-Tirol-Spieler, der Weißrusse Anton Prakapenia, scorte per Siebenmeter das 6:5 für die Gäste, Petar Medic und Balthasar Huber antworteten mit dem 7:6 für die Adler. Nach einer Viertelstunde lagen die Hausherren mit 10:9 voran, ein Tiroler Hattrick brachte das 13:9. Doch noch wurde es nicht beruhigend für Sparkasse Schwaz HT, Bärnbach/Köflach blieb dran.

Die Steirer verkürzten mehrfach auf minus zwei, zur Pause stand es 19:17 für die Adler. Milos Djurdjevic brachte die HSG kurz nach Wiederbeginn auf 20:21 heran, Michael Miskovez machte das 22:20. Bis zur 40. Minute konnten die Tiroler ihre Führung wieder ausbauen, Philipp Igbinoba war zum 26:20 erfolgreich. Nun hielten sie den Tabellenletzten gut auf Distanz: Emanuel Petrusic machte das 28:21, Petar Medic traf von der Siebenmeterlinie zum 29:23 und 30:25 (51.). Sparkasse Schwaz Handball Tirol gestaltete es in der Schlussphase souverän. Der finale Treffer zum 35:28 gehörte wiederum Topwerfer Petar Medic (11 Tore).

Klaus Hagleitner, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Was zählt, sind die zwei Punkte. Es war kein gutes Spiel von uns, wir hatten uns viel mehr vorgenommen, wollten eigentlich von Beginn an souveräner auftreten. Aber in der ersten Halbzeit ist es uns überhaupt nicht gelungen, das Spiel zu kontrollieren und die Angriffe von Bärnbach/Köflach zu unterbinden. Das war eine ganz schwache Abwehrarbeit, 17 Gegentore dürfen wir niemals erhalten. In der zweiten Hälfte haben wir die Lethargie abgelegt, wir wirkten etwas befreiter, weniger verkrampft. Deshalb war es ab der 40. Minute eine klarere Angelegenheit. Aber so dürfen wir am Samstag bei Vöslau keinesfalls auftreten.“

Marko Dobric, HSG XeNTiS Bärnbach/Köflach: „Wir können zufrieden sein, vor allem mit den ersten 40 Minuten. Bis dahin war es ein Spiel auf Augenhöhe, offensiv konnten wir überzeugen. Und dann haben ein paar Minuten, mit individuellen, vermeidbaren Fehlern von uns das Spiel entschieden. Das war absolut unnötig, wir hätten bis zum Ende dranbleiben können. Aber das ist uns in den letzten 20 Minuten leider nicht mehr gelungen.“

          

Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs. HSG XeNTiS Bärnbach/Köflach 35:28 (19:17)
Mi. 17. Mai 2023, 18:30 Uhr
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Petar Medic (11), Michael Miskovez (6), Emanuel Petrusic (4), Alexander Wanitschek (3), Filip Peric (3), Balthasar Huber (3), Tobias Grothues (2), Clemens Wilfling (1), Philipp Igbinoba (1)
Werfer HSG XeNTiS Bärnbach/Köflach: Anton Prakapenia (6), Milos Djurdjevic (6), Christian Bellina (4), Alexander Gollner (3), Dragan Pavlovic (3), Marko Dobric (3), Paul Langmann (1), Fabian Glaser (1), Simon Kreidl (1)
Statistiken

71% (35/49) Wurfquote 68% (28/41)
86% (6/7) Siebenmeter 83% (5/6)
65% (35/54) Angriffsquote 52% (28/54)
21% (7/34) Torhüter gesamt 18% (7/38)
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