Letzte Chance für Ferlach!
Nur mit einem Heimsieg gegen den überlegenen Tabellenführer ALPLA HC Hard bleibt die Möglichkeit auf das Viertelfinale für den SC kelag Ferlach bestehen. Doch selbst ein Erfolg garantiert noch nichts – gleichzeitig muss man auf eine Niederlage des HC LINZ AG in Vöslau hoffen, um am letzten Spieltag noch Platz acht zu erobern. Bei Punktegleichstand mit den Linzern steht Ferlach im Viertelfinale, da sie im direkten Duell mehr Auswärtstore geworfen haben.
Die Aufgabe könnte jedoch kaum schwieriger sein: Hard hat sich bereits vorzeitig den ersten Platz im Grunddurchgang gesichert und ist in der gesamten Rückrunde beinahe makellos geblieben – lediglich ein Punkt wurde abgegeben. Doch Ferlach schöpft Mut aus der Vergangenheit: Am 15. November gelang es ihnen, Hard mit 35:31 zu besiegen. Eine Wiederholung dieses Ergebnisses wäre der dringend benötigte Befreiungsschlag.
Für den ALPLA HC Hard geht es sportlich um wenig, doch eine offene Rechnung mit Ferlach bleibt. Die Niederlage im Herbst wollen die Vorarlberger nun unbedingt korrigieren wollen. Trotz des gewaltigen Vorsprungs in der Tabelle (33 Punkte gegenüber 17 bei Ferlach) wird Hard die Partie mit voller Konzentration angehen. In 18 von 20 Spielen blieb das Team ungeschlagen – nur gegen Ferlach setzte es eine bittere Niederlage.
Holt sich Schwaz den vierten Platz?
Ein schweres Auswärtsspiel wartet auf den FÖRTHOF UHK KREMS, der bereits fix für das Viertelfinale qualifiziert ist, denn sie gastieren bei einer Mannschaft, die für ihre Heimstärke bekannt ist. Doch es geht noch um Platz zwei und damit um eine noch bessere Ausgangsposition für die kommenden K.o.-Duelle. Schwaz wiederum ist mitten im Kampf um Platz vier, der das Heimrecht in der Pickround sichert. Nach dem letzten Erfolg gegen die JAGS trotzen die Tiroler vor Selbstvertrauen und werden alles daran setzen, auch gegen KREMS zu bestehen. Die Gäste hingegen müssen vor allem auf ihre Defensive setzen – wie zuletzt in Bärnbach, als eine kompakte Abwehr zahlreiche leichte Tore ermöglichte. Im Angriff gilt es, Fehler zu minimieren und geduldig auf Chancen zu warten. Nur so kann Krems seinen aktuellen Platz behaupten.
Linzer im Fernduell um das letzte Viertelfinalticket
Der HC LINZ AG hat es in der eigenen Hand: Die Linzer liegen vor dem letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde drei Punkte vor dem SC kelag Ferlach: Mit einem Sieg gegen die roomz JAGS Vöslau oder gleichzeitiger Niederlage von Ferlach zu Hause in Hard wäre den Linzern der Platz unter den Top 8 nicht mehr zu nehmen. Doch es wird ein richtig schweres Auswärtsspiel: Denn die JAGS haben selbst noch große Ambitionen. Das Team ist bereits fix für das Viertelfinale qualifiziert, will aber unbedingt unter die Top vier, um sich das Heimrecht in der Pickround zu sichern. Derzeit beträgt der Rückstand auf Platz vier drei Punkte – ein Sieg ist also Pflicht.
Für LINZ ist die Ausgangslage klar: Verlieren verboten! Gleichzeitig muss man das Geschehen in Ferlach im Auge behalten. Denn damit der Einzug gesichert ist, brauchen die Linzer nach dieser Runde einen drei Punktevorsprung auf die Kärntner, um vor der letzten Runde fix im Viertelfinale zu stehen.
Showdown um Platz vier
Bregenz Handball empfängt am Samstag die FIVERS WAT Margareten und es geht um nichts Geringeres als Platz vier!
Ein Sieg ist Pflicht, wenn man die theoretische Chance auf Rang vier erhalten will. Den belegen die FIVERS mit zwei Punkten Vorsprung. Gewinnen die Gastgeber, so muss Sparkasse Schwaz Handball Tirol aber auch verlieren. Was für die beiden anderen Teams im Kampf um Platz vier und damit das Heimrecht für die PlayOffs spricht, ist, dass sie das bessere Torverhältnis haben (+51 und +37 im Vergleich zu -11).
Das Hinspiel gegen die Wiener endete unentschieden, und auch diesmal ist ein harter Kampf zu erwarten. Technische Fehler und vergebene Chancen, die den Bregenzern in der Vorwoche zu viel unterliefen, sollen vermieden werden. Mit einer guten Abwehrarbeit und Siegeswillen wollen sie nun in neuer Frische überzeugen. Dabei sind arrivierte Kräfte wie Markus Mahr, Srdjan Predragovic und Andreas Schröder sowie die beiden Torhüter (wieder) fit.
Punktejagd bei West Wien!
Handball WEST WIEN steht mit fünf Punkten am Tabellenende und kämpft darum, sich eine gute Ausgangsposition für die Abstiegsrunde zu sichern. Die HSG Holding Graz hat sich nach der Heimniederlage bereits aus dem Viertelfinalrennen verabschiedet und will ebenfalls wichtige Punkte sammeln. Die Mannschaft steht derzeit mit 14 Punkten auf Platz zehn. Trotz des großen Rangunterschieds unterschätzen die Gäste ihren Gastgeber kein bisschen und setzen auf volle Konzentration. Im ersten Aufeinandertreffen im November siegte Graz mit 30:26, doch vor heimischem Publikum wollen die West Wiener zurückschlagen.
Steirerderby mit Bedeutung für die Füchse
Die BT Füchse Auto Pichler empfangen die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat zum letzten Heimspiel des Grunddurchgangs und es geht für den Fuchsbau noch um Platz zwei! Ein Sieg ist essenziell, um im Fernduell mit KREMS die bestmögliche Ausgangsposition für die PlayOffs zu sichern.
Wenn man die Tabelle ansieht, liegen aber Welten zwischen den beiden steirischen Traditionsvereinen. Die Füchse weilen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz des Grunddurchgangs, mit 27 Punkten genau 20 vor den Weststeirern. Die Gäste liegen zwar deutlich zurück, doch die Hoffnung bleibt, denn in einem Derby ist immer alles möglich. Die Füchse wollen ihren starken Grunddurchgang krönen und mit einem Erfolgserlebnis in die entscheidende Phase der Saison starten.