Spieltag

Trainer-Routinier Klaus Hagleitner übernimmt ab der kommenden Saison das Amt bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Der bisherige Coach des HLA-CHALLENGE-Teams von medalp Handball Tirol und langjährige Tiroler Auswahltrainer folgt auf den abgetretenen Gerald Zeiner und hat vor allem ein Ziel – die Weiterentwicklung von Eigenbauspielern zu Stammspielern der HLA-MEISTERLIGA-Mannschaft.

Sparkasse Schwaz Handball Tirol hat eine „interne“ Lösung für die Nachfolge von Spielertrainer Gerald Zeiner gefunden: Klaus Hagleitner übernimmt mit der Sommervorbereitung im Juli das Traineramt beim HLA-MEISTERLIGA-Team. Der 58-Jährige spielte einst am rechten Rückraum in der ersten und zweiten Liga für den ATSVI bzw. später HIT Innsbruck und fungierte in den 1990ern sowie in den frühen 2000ern als Trainer sowie Spielertrainer bei den Innsbruckern. 2005 zog sich Hagleitner vom Posten des Cheftrainers zurück und widmete sich fortan vor allem der Handballjugend – sowohl in seiner Funktion als Tiroler Auswahltrainer sowie Jugendkoordinator bei HIT medalp Innsbruck als auch bei Tätigkeiten für diverse Nachwuchsnationalteams des ÖHB. Zudem ist Klaus Hagleitner seit vielen Jahren in die Trainerausbildung in Tirol involviert.

2019 übernahm der sportliche Leiter und Obmann der Innsbrucker den Trainerposten bei medalp Handball Tirol und absolvierte mit der jungen Mannschaft zwei starke Saisonen in der italienischen Serie A2. In der laufenden Spielzeit legt er mit seiner Truppe in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse einen sensationellen Lauf hin: Nach 22 von 26 Saisonspielen in der HLA CHALLENGE ist medalp Handball Tirol immer noch ungeschlagen, nach einem perfekten Grunddurchgang belegt man im Moment Rang zwei im Aufstiegs-Playoff, punktgleich mit dem Tabellenführer.

„Grundsätzlich waren wir schon seit Jahresbeginn in Gesprächen mit Klaus. Nachdem endgültig klar war, dass uns Gerald Zeiner verlassen wird, haben wir mit einigen nationalen wie internationalen Kandidaten gesprochen. Für uns waren zwei Dinge besonders wichtig: Dass es ein Trainer wird, der bereit ist, mit jungen Spielern zu arbeiten und dem man den Zugang von Handball Tirol nicht komplett neu erklären muss“, erläutert Handball-Tirol Sportkoordinator Thomas Lintner.

„Klaus hat das über die Jahre sehr gut gemacht, mit den Tiroler Auswahlen und mit medalp Handball Tirol. Er kennt die handelnden Personen im Verein, er kennt die Spieler, die den nächsten Schritt Richtung HLA MEISTERLIGA bzw. Stammspieler machen sollen. Klaus ist ein ausgewiesener Experte mit ganz viel Erfahrung. In unseren Gesprächen haben wir gemerkt, dass wir auf derselben Wellenlänge sind. Wir wollen den eingeschlagenen Weg fortführen, junge Tiroler Spieler, welche die Qualität und vor allem auch den Willen haben, zu fördern. Klaus ist ein deutliches Signal in diese Richtung.“

Lintner weiter: „Es ist eine Botschaft an die Eigenbauspieler, dass sie die Möglichkeit bekommen, im HLA-MEISTERLIGA-Kader Fuß zu fassen; und auch ein Auftrag an sie, diese Chance zu ergreifen. Wir haben uns keinen Zeithorizont gesetzt, sondern wollen in aller Ruhe schauen, ob wir mit unseren Perspektivspielern auch österreichweit im Leistungsbereich reüssieren können. Wir haben einen guten Stammkader, künftig soll er durch starke Spieler aus dem eigenen Nachwuchs noch breiter werden. Wir freuen uns alle sehr, die Spieler der Handball-Tirol-Teams haben das auch positiv aufgenommen – ich bin überzeugt, dass wir eine sehr gute Wahl getroffen haben. Wir haben in den letzten Jahren viel probiert und sind gerade in der jüngsten Zeit auf einem guten Weg, was den reibungslosen Übergang für die Jugend- und Juniorenspieler betrifft. Da ist Klaus nochmals ein klares Zeichen nach innen und nach außen, dass wir die Idee hinter Handball Tirol auch tagtäglich leben.“

Klaus Hagleitner: „Ich habe schon lange überlegt. Aber letztendlich hat mich diese reizvolle Aufgabe überzeugt. Und im Grunde ist es keine ganz andere als jetzt beim HLA-CHALLENGE-Team, nur eine Liga höher. Wir wollen junge Spieler ausbilden und sie sukzessive an das erforderliche Niveau heranführen. Unser Ziel muss sein, mehr Breite in den Kader zu bekommen, Tiroler Talenten den Sprung in die HLA MEISTERLIGA zu ermöglichen und ihnen Spielzeit zu geben. Das muss der Weg von Handball Tirol sein und dafür stehe ich auch. Thomas Lintner und ich denken da gleich. Wir wollen eine Mannschaft auf dem Feld sehen, die alles gibt, bei der neben den Toplegionären und routinierten Österreichern hungrige, junge Eigenbauspieler im Einsatz sind. Ich werde versuchen, die Mannschaft mit meinen Trainingsinhalten zu fördern und zu fordern. Und ich möchte die HT-Teams noch enger zusammenrücken lassen, bereits in der Vorbereitung.“

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