Spieltag
Nach der Auszeichnung zum „Nachhaltigsten Sportverein Österreichs“ setzen die BT Füchse wieder ein weiteres starkes Zeichen in Richtung nachhaltiger Entwicklung. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport, wurde von den Vereinsverantwortlichen ein Forschungsprojekt im Bereich Mobilität im Sportverein aufgesetzt.

Obmann Heinz Rumpold: „Neben der sportlichen Entwicklung des Vereins liegt uns die Erhaltung der Umwelt und ein möglichst sorgsamer Umgang mit Ressourcen besonders am Herzen. In den letzten vier Jahren konnten wir dafür schon beachtenswerte Ergebnisse erzielen. Mit der Erarbeitung eines zukunftsweisenden Mobilitätskonzeptes beschreiten wir nun einen neuen Weg, der über die Grenzen unseres Vereins wirksam werden wird.“

Schon heute ist der Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen bei den BT Füchsen Realität. Diese Fahrzeuge werden von Spieler:innen und Trainer:innen genutzt und an E-Tankstellen direkt vor der Sporthallen in Bruck an der Mur geladen. Davon ausgehend, steht die Erarbeitung digitaler Tools im Fokus des Forschungsprojekts. Mit diesen Tools werden die Füchse ihr Mobilitätsverhalten erheben und mit gezielten Maßnahmen optimieren können. Unterstützung dazu bringen innovative Unternehmen, die ihr Know-how in einem neuen Umfeld implementieren und so zum Gelingen des Vorhabens beitragen.

Heinz Rumpold: „Ziel ist es, sowohl die Co2 Emissionen, als auch die Mobilitätskosten des Vereins markant zu senken. In Zeiten rasant steigender Energiekosten wird eine Reduktion beider Faktoren für Sportvereine lebensnotwendig! Für uns ist klar, dass die geplanten Maßnahmen im Zusammenspiel mit der Gemeinde und Mobilitätsanbietern passieren müssen. Dafür arbeiten wir mit viel Engagement und werden unsere Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt gerne mit anderen Sportorganisationen teilen.“

Am 27. April traf sich die Projektgruppe des Vereins mit Expert:innen aus dem Mobilitätsbereich zu einem Workshop im Trofaiacher Stadtsaal. Ein sinnvoller Projektfahrplan wurde definiert und erste Umsetzungsschritte gesetzt. Diesen Workshop leitete Tibor Jermendy von der Postbus AG, der bewährte Konzepte des Mobility On- Demand vorstellte und mit den Bedürfnissen eines Sportvereins abglich.

Stefan Müllner von Drei Hutchison und Philipp Marinitsch von der Energie Steiermark AG brachten wertvolle Inputs aus der Welt der Datenanalyse und E – Mobilität. Der Vereinsobmann abschließend: „Wie der Handball selbst, ist auch Nachhaltigkeit Teamarbeit. Darum ist die Kooperation mit derartigen Unternehmen, die ja nicht nur im Sport als Innovationsträger auftreten, wesentlich. Gemeinsam machen wir den Verein und damit auch ein Stück unserer Region zukunftsfit und noch lebenswerter.“
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