Golub Doknic beendet seine Karriere

Golub Doknic beendet seine Karriere

Nach 15 Jahren beim ALPLA HC Hard beendet Golub Doknic seine Karriere. Der 44-Jährige absolvierte über 700 Pflichtspiele für die Roten Teufel, gewann insgesamt 16 Titel in der HLA MEISTERLIGA. 2011 wechselte der gebürtige Serbe nach Hard und wurde dort zur Kultfigur. Mit Hard holte er sechs Meistertitel, drei ÖHB-Cups, sechs Supercupsiege und zuletzt auch den MEHЯ LEBEN HNBDL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe. 

Golub Doknic: „Nach 15 Jahren und über 700 offiziellen Spielen sowie nahezu weiteren 100 Freundschaftsspielen endet meine Karriere beim ALPLA HC Hard. Ich habe über 15 Jahre lang den Verein immer mit Herz und vielen Emotionen präsentiert und das Logo mit Stolz auf meiner Brust getragen. In meiner Zeit bei Hard habe ich insgesamt 16 Pokale gewonnen, das heißt durchschnittlich mehr als einen Pokal pro Saison, worauf ich sehr stolz bin. Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass ich so lange hier spielen durfte. All die Jahre war ich immer einer der besten, immer ein Führungsspieler, auch darauf bin ich sehr, sehr stolz. “

Das Karriereende als aktiver Spieler fällt dem Vollblut-Handballer schwer, aber die Erinnerungen werden ihn für immer begleiten: „Es ist gerade sehr schwierig für mich ehrlich gesagt, dass ich meine Karriere beenden muss, aber dieser Moment muss halt eben irgendwann kommen. Ich habe, bis ich 44 Jahre alt war, gespielt und hatte in dieser Zeit fast keine Verletzungen, worüber ich sehr froh bin. Ich hatte eine wundervolle und erfolgreiche Karriere. Meine Familie fühlt sich hier sehr wohl, Hard ist unsere zweite Heimat geworden, meine Kinder sind hier erwachsen geworden und meine Frau hat einen super Job. Wir werden hier bleiben und unser Leben in Hard weiterführen. Und auch in der Zukunft bin ich für den ALPLA HC Hard immer erreichbar!“

fenster.com Kopf der Woche: Louis Mönch

fenster.com Kopf der Woche: Louis Mönch

Bregenz Handball fixiert vorzeitig mit dem wichtigen Auswärtssieg den Klassenerhalt in der HLA MEISTERLIGA. Louis Mönch steuerte gegen Hollabrunn neun Tore bei, stellt aber vor allem den Teamgeist in den Vordergrund. Gerade in schwierigen Phasen habe die Mannschaft immer zusammengehalten und nie den Glauben an das gemeinsame Ziel verloren! 

Für unseren fenster.com Kopf der Woche war der Erfolg in Hollabrunn ein besonderer Moment, denn sein letztes Spiel für Bregenz steht bevor. Neben vielen emotionalen Spielen und wichtigen Siegen wird er vor allem die Menschen und Freundschaften aus seiner Zeit am Bodensee in Erinnerung behalten. Mit dem gesicherten Klassenerhalt verabschiedet er sich mit einem positiven Gefühl von den Bregenzern! 

 

⁠Gratulation zum Klassenerhalt – wie groß ist die Erleichterung nach diesem wichtigen Auswärtssieg?

Die Erleichterung ist natürlich riesig. Wir wussten vor dem Spiel, was auf dem Spiel steht, und dementsprechend groß war auch die Anspannung. Umso schöner ist es, dass wir das geschafft haben und den Klassenerhalt fixiert haben. Nach einer schwierigen Saison fällt uns allen ein großer Stein vom Herzen.



Mit neun Toren hattest du großen Anteil am Erfolg. Wie hast du deine eigene Leistung erlebt?

Natürlich habe ich mir persönlich auch einiges für das Spiel vorgenommen, weil ich wusste, wie wichtig die Partie für uns ist. Deshalb freue ich mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Insgesamt bin ich aber einfach sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben, und mega stolz auf die gesamte Mannschaft.



Was war aus deiner Sicht der Schlüssel, um dieses entscheidende Spiel für euch zu gewinnen?

In solchen Spielen entscheidet nicht wer besser Handball spielt, sondern vor allem die Einstellung. Jeder von uns wusste, worum es geht, und wir haben von der ersten Minute an als Mannschaft super gekämpft.
Außerdem haben wir in den wichtigen Phasen die Ruhe bewahrt und uns auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Das war aus meiner Sicht der Schlüssel zum Sieg.



Nach einer schwierigen Saison habt ihr den Klassenerhalt vorzeitig fixiert. Was zeichnet diese Mannschaft besonders aus?

Auch wenn die Saison nicht immer einfach war, haben wir nie aufgehört, an uns zu glauben. Wir haben eine wirklich super Teamchemie in der Mannschaft und haben auch in schwierigen Phasen immer zusammengehalten und uns gegenseitig unterstützt.
Die Stimmung in der Mannschaft war trotz mancher Rückschläge immer positiv. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen und alles für die Mannschaft gegeben. Ich denke, genau dieser Zusammenhalt war am Ende entscheidend dafür, dass wir unser Ziel erreicht und den Klassenerhalt geschafft haben.



⁠Worauf soll in der kommenden Saison aufgebaut werden, damit Bregenz wieder weiter oben in der Tabelle mitmischt?

Man darf nicht vergessen, dass Bregenz in dieser Saison einen großen Umbruch hatte. Es gab viele neue und junge Spieler, und bei so einer neu zusammengestellten Mannschaft gehören Höhen und Tiefen einfach dazu. Trotzdem finde ich hat die Mannschaft im Laufe der Saison eine sehr positive Entwicklung genommen und ich glaube, dass wir alle aus dieser Saison unglaublich viel mitnehmen können.

Bregenz hat alles, was es braucht, um erfolgreich zu sein. Deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass die Mannschaft auf den Erfahrungen dieser Saison aufbauen wird und in der kommenden Spielzeit wieder ganz oben angreifen wird. Wenn man bedenkt, dass am Ende von dieser Saison nur ein Punkt zu den Playoffs gefehlt hat, zeigt das, wie nah wir bereits dran waren.



Dein letztes Spiel für Bregenz steht bevor. Welche Momente wirst du aus deiner Zeit in Bregenz besonders in Erinnerung behalten?

Es gibt natürlich viele besondere Momente, an die ich gerne zurückdenken werde. Für mich steht dabei aber vor allem die Mannschaft im Vordergrund. Ich habe hier viele tolle Menschen kennenlernen dürfen und es sind auch einige Freundschaften daraus entstanden, die sicher über die Zeit in Bregenz hinaus bestehen bleiben werden.

Natürlich bleiben auch einige emotionale Spiele und Siege in Erinnerung. Der Erfolg in Hollabrunn und der damit verbundene Klassenerhalt gehören definitiv dazu.

Ich bin einfach sehr dankbar, dass ich Teil von Bregenz Handball sein durfte. Ich werde auf diese Zeit mit vielen schönen Erinnerungen zurückblicken und bin mir sicher, dass ich auch in Zukunft immer wieder gerne nach Bregenz kommen werde.

Julian Rausch übernimmt Bregenz als Cheftrainer

Julian Rausch übernimmt Bregenz als Cheftrainer

Bregenz Handball verpflichtet Julian Rauch als neuen Cheftrainer für die Saison 2026/27. Der gebürtige Bregenzer kehrt als Trainer in den Verein zurück, für den er selbst als Spieler auf dem Feld stand. Nach mehreren Jahren als Trainer in der Schweizer Nationalliga B (NLB), zuletzt bei Fides St. Gallen, übernimmt Rauch die sportliche Verantwortung für die erste Mannschaft. 

Rauch setzte sich in einem strukturierten Auswahlprozess mit mehr als 20 Kandidaten aus dem gesamten europäischen Handball durch. Den Ausschlag gab kein einzelner Faktor, sondern ein geschlossenes Konzept: eine klare Vorstellung von modernem Handball, ein durchdachter Aufbau der sportlichen Infrastruktur und eine Haltung, die zu diesem Verein und diesem Projekt passt.

Florian Wassel, Sportvorstand Bregenz Handball: „Wir haben vor einigen Jahren begonnen, konsequent auf eigene Spieler zu setzen. Heute gehen wir denselben Weg auf der Trainerseite. Julian Rauch kennt diesen Verein, diese Region, diese Mentalität – und er hat in der Schweiz bewiesen, dass er Mannschaften nicht nur trainiert, sondern formt. Sein Konzept denkt Leistungssport vom Nachwuchs bis zur Bundesliga als Einheit. Das ist keine mutige Entscheidung. Das ist die logische Fortsetzung einer Überzeugung.”

Julian Rauch, neuer Cheftrainer: „Ich freue mich riesig auf diese Aufgabe und bin stolz, Trainer dieses Vereins sein zu dürfen. Es ist etwas Besonderes, in die Stadt zurückzukehren, in der ich selbst als Spieler aufgewachsen bin – und nun Verantwortung zu übernehmen für ein Projekt, das mich wirklich begeistert. Ich bin voller Vorfreude und kann es kaum erwarten, das Team kennenzulernen und gemeinsam mit der Arbeit zu beginnen."

Premiere trifft auf Erfahrung: JAGS fordern die FIVERS im Finale!

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Bregenz entscheidet den Abstiegskampf  – Bregenz, Schwaz und Graz bleiben in der HLA MEISTERLIGA!

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