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Die "schreckliche", die handballlose Zeit in Ferlach, ist endlich zu Ende. Am Samstag, 10. Februar, startet der SC kelag Ferlach in der spusu HLA die "Mission Viertelfinale". Auftaktgegner zu Hause ist um 19:00 Uhr die HSG Graz.

Die Steirer - mit ihren Superstars Ales Pajovic, Matjaz Borovnik und Nemanja Belos - waren zuletzt ein häufiger Gegner unserer Mannschaft. Unvergessen sind noch die Finalspiele 2016 in der Bundesliga, wo unser Team über Graz den Aufstieg in die spusu HLA geschafft hatte.

Auch in dieser Saison traf man schon zweimal aufeinander: In Ferlach endete das Match mit einem 27:27 Unentschieden, in Graz gewannen Pomorisac & Co mit 21:20. Ein knappes Match scheint also auch diesmal vorprogrammiert.

Die Ausgangslage für den SC kelag Ferlach ist vor dem Auftaktmatch klar - man startet mit fünf Bonuspunkten in die Qualifikations-Runde. Sparkasse Schwaz Handball Tirol und der HC LINZ AG haben acht Punkte, die HSG Graz und der HC Bruck jeweils vier. Ziel für den SC kelag Ferlach ist ein Platz in den Top drei. Damit würde man sich erneut für das Viertelfinale qualifizieren. Daher geht es schon im ersten Spiel gegen Graz um sehr viel. Mit einem Sieg könnte man Platz drei etwas absichern.

Trainer Ivan Vajdl hat sein Team gut auf das Frühjahr vorbereitet. Sechs Testspiele gegen Topmannschaften standen im Jänner auf dem Programm. Dennoch warnt der Trainer vor Graz: "Sie haben einen großen Kader und mit Nemanja Belos und Ales Pajovic Topwerfer aus dem Rückraum. Wir müssen uns von Beginn an auf unsere Stärken konzentrieren."

Im Lager der Ferlacher hofft man natürlich auf eine gute Torhüterleistung. "Matthias Meleschnig und Domen Oslovnik haben im Dezember tolle Leistungen gezeigt. Auch in den Vorbereitungsspielen waren beide gut. Mit guten Torhütern im Rücken ist es natürlich viel einfacher", so Kapitän Dean Pomorisac. Die Grippeerkrankungen von Leander Krobath und Izudin Mujanovic sind überwunden. Nemanja Malovic allerdings fällt wohl für den Rest der Saison aus.

Erfreulich für das Ferlacher Team, das auf eine wieder starke Unterstützung durch viele Fans - sogar LH Peter Kaiser hat sich angesagt - hofft: "Flügelflitzer" Izudin Mujanovic erhielt die österreichische Staatsbürgerschaft.

"Jetzt beginnt die heiße Phase"
Nach einer viel zu langen Winterpause ist es wieder Zeit für Handball. In der ersten Runde der spusu HLA Quali-Runde trifft die HSG Graz auswärts auf den SC kelag Ferlach. Im Grunddurchgang der spusu HANDBALL LIGA AUSTRIA holten sich die Grazer in Ferlach ein 27:27 Unentschieden und verloren zuhause mit einem Tor Unterschied. Nun soll ein Sieg her.

"Beim Spiel gegen Ferlach gibt's doppelte Punkte," erklärt der Grazer Obmann Michael Schweighofer. "Jetzt ist jedes Spiel ein Entscheidungsspiel, wenn wir nicht gewinnen verschlechtern wir gleich zu Beginn der Quali-Runde unsere Situation massiv." Das erklärte Ziel ist es, zumindest den achten Platz zu erreichen, mit der Relegation will man in der steirischen Landeshauptstadt nichts zu tun haben.

Um diesen Vorsatz zu erreichen, wurde in der Winterpause intensiv gearbeitet. "Ales Pajovic hat gute Arbeit geleistet," so Michael Schweighofer. "Die Aufbauspiele haben alle gut funktioniert und wir sind endlich wieder alle fit." Für die Qualifikations-Runde sind nämlich die beiden torgefährlichsten Spieler der HSG, Matjaz Borovnik und Nemanja Belos, nach Verletzungsproblemen im Grunddurchgang wieder topfit. Außerdem hat Aufbauspieler Rok Simic den Verein verlassen.

In Ferlach wird also eine topmotivierte Grazer Mannschaft auflaufen, das ist sicher. "Wir freuen uns schon sehr, dass es wieder losgeht. Jetzt beginnt die heiße Phase." Und zu der Vorfreude sollen sich kommenden Samstag auch noch Punkte gesellen.

1. Spieltag Quali-Runde in der Saison 2017/2018

SC kelag Ferlach vs. HSG Graz
Samstag, 10. Februar 2018, 19:00 Uhr
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