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Günther Walzer, der Vizekapitän und Eigenbauspieler des Moser Medical UHK Krems geht in die verdiente Handball-Pension.

Mit sieben Jahren begann Günther in der Jugend des UHK Krems zu spielen. Er wurde in der Schülerliga einmal Landesmeister und einmal Vizestaatsmeister und schaffte es dann schließlich auch in die Landesjungendauswahl von Niederösterreich. Günther wurde dann schließlich auch als Spieler ins Juniorennationalteam einberufen, 2006 wurde er mit der U21 des UHK-Krems Staatsmeister.

2010 wurde Günther Walzer mit der Kampfmannschaft des UHK Krems Cupsieger. Mit 25 aktiven Spieljahren beim UHK (ein Jahr Unterbrechung bei WESTWIEN) ist Günther auch der am längsten aktive Spieler des UHK Krems.

Wie alt warst du, als du mit dem Handballspielen begonnen hast?
„Mit sieben Jahren begann ich mit meinem Freund Georg Chalupa, der durch seinen Vater zum Handballsport kam, die Handballtrainings zu besuchen. Das war damals noch in der alten Kremser Sporthalle, wo heute das Schulzentrum steht.“

Günther, du bist ja als Spieler ein Kremser Urgestein, dass aus der eigenen Jugend kommt. Ist es einfach nach so vielen Jahren in die Handball-Pension zu gehen?
„Also wenn ich an die letzte Sommervorbereitung bei über 38°C denke, dann fällt es mir leicht. Spaß beiseite, wenn ich an die Mannschaft oder auch die Heimspiele vor dem tollen Publikum denke, dann wird mir doch ein wenig wehmütig. Aber Alles hat nun mal ein Ende.“

War der Sprung in die spusu HLA-Mannschaft schwierig?
„Ja, mit Sicherheit, die Mannschaft war damals eine sehr routinierte und erfolgreiche Mannschaft und man musste sich die Einsatzminuten hart erkämpfen. Ich bin aber auch überzeugt, dass das den Charakter bildet und man lernt, nicht zu schnell aufzugeben.“

Warum beendest du deine Handballkarriere?
„Nach über 27 Jahren Handball, davon an die 16 Jahre in der spusu HLA, spürt man jedes Spiel und Training schon in den Knochen. Auch die Doppelbelastung mit Job und Sport ist auf Dauer sehr fordernd. Außerdem wird es schön sein, mal mehr freie Wochenenden zu genießen.“

Was war das schönste Erlebnis in deinen Jahren als Handballer?
„Das war sportlich gesehen der Cupsieg 2010. Auch der Aufstieg mit WESTWIEN in die HLA war sehr schön. Was mir auch in Erinnerung bleiben wird, ist der Zusammenhalt und der Charakter, den die Kremser Mannschaft hatte bzw. hat, was vor allem auch in schwierigen Zeiten immer hilfreich war.“
© spusu HLA Handball Liga Austria 2016
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